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Sehenswürdigkeiten von Limbe und seine Umgebung 

La plage de Limbe au Cameroun

Die Hafenstadt Limbe wurde im Jahr 1857 unter dem Namen Victoria von dem britischen Missionar Alfred Saker gegründet. Mit einer Bevölkerung von etwa 100.000 Einwohnern liegt die Hafenstadt südwestlich Kameruns. Limbe ist etwa 80 km von Douala entfernt und wurde im Jahr 1982 zu Limbe umbenannt. Die Stadt Limbe hat viel zu bieten. Das Klima ist angenehm, die Temperaturen sind konstant und liegen zwischen 25 und 30°C. Die Region um Limbe hat schöne schwarze Sandstrände wegen der Eruption des Mount Kamerun im Jahr 2000. Unglaubliche Wellen warten auf Sie und es ist ein Paradies für Surfer. Sie können nicht nur schwimmen, spazieren und surfen, sondern auch an den verschiedenen Stränden entspannen.

Limbe Botanischer Garten

Jardin Botanique de Limbe au Cameroun

Der botanische Garten von Limbe wurde von Deutschen unter der Leitung von Paul Preuss in 1892 gegründet. Es diente damals als Studien- und Akklimatisierungs- Zentrum für die Einführung von exotischen Pflanzenarten wie Kaffee, Kakao, Kautschuk, Palmöl, Bananen, Teak und Zuckerrohre. Das Ziel war die Versorgung der einheimischen Bevölkerung und anderen deutschen Kolonien. Der Garten wurde sogar zu einem der wichtigsten tropischen botanischen Gärten der Welt. Der Garten ist mit einem Herbarium, Labors, ein Klassenzimmer, ein Museum, eine Bibliothek und Personalwohnungen ausgestattet. Der Garten umfasst eine Fläche von etwa 200 Hektar. Er gilt als Naturschutzgebiet und dient ausschließlich der Bildung, der Wissenschaft und dem Tourismus.

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Limbe Wildlife Center

Limbe wildlife Center

Limbe Wildlife Center ist eine Organisation, die bedrohte Tiere in der Stadt Limbe und Umgebung aufnimmt. Das Center wurde im Jahr 1993 als Kooperationsprojekt zwischen der kamerunischen Regierung und NGO Pandrillus Foundation gegründet. Nach einer Umfrage haben sie festgestellt, dass in vielen Orten, Waisen Primaten zu finden waren und fast 50 Schimpansen und andere Tiere brauchten ein neues Zuhause. Der damalige Victoria Zoo schien ein adäquater Ort für die Tiere zu sein. Somit hätten Besucher des Zoos die Möglichkeit, diese Tiere zu besuchen, was wiederum den Tieren zugutekommen würde. Heute ist das Limbe Wildlife Center die Heimat von etwa 15 Primatenarten, darunter Gorillas, Schimpansen, Mandrills, Paviane, Mangaben, verschiedene Vogelarten und Reptilien. Die meisten dieser Tiere werden später wieder in ihre ursprünglichen Lebensräume freigesetzt. Das Center empfängt jährlich über 45.000 Besucher, unter anderem Schüler und Studenten. Das Bildungsprogramm ist umfangreich, Exkursionen, Ferien Galas und Kundgebungen werden veranstaltet und verstärken die Entwicklung des Umweltbewusstseins bei der Bevölkerung.

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Korup Nationalpark

Primates du parc national

Der Korup Nationalpark liegt im Südwesten Kameruns, grenzt an Nigeria und erstreckt sich auf eine Fläche von 126.000 ha. Er wurde im Jahr 1984 von Prince Charles gegründet und gilt als ältester und artenreichster Regenwald Afrikas bezüglich seiner vielfältigen Fauna und Flora. Er überlebte die Eiszeit und sieht heute aus wie ein 60 Millionen Jahre altes Museum. Mehr als 400 Arten von Bäumen und viele Heilpflanzen wurden dort identifiziert. Der Nationalpark beherbergt eine Vielzahl an Primaten, über 400 Vogelarten, 174 Arten von Reptilien und Amphibien und mehr als 140 Fischarten. Die Fauna besteht aus Elefanten, Büffeln, Antilopen, Leoparden und Schimpansen.

Bimbia

Bimbia au Cameroun

An den Ufern des Atlantiks, nicht weit von Limbe, befindet sich eine alte Sklavenstation Bimbia, die im Jahr 1987, während der Bauarbeiten einer Kirche, die an Alfred Saker gewidmet werden sollte, gefunden wurde. Bimbia trägt noch unauslöschliche Spuren des Sklavenhandels – Gebäude, in denen Sklaven gehalten wurden, Vorhängeschlösser, Ketten und andere Utensilien, die von Sklavenjägern verwendet wurden, sind hier noch zu finden. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden Tausende von Sklaven aus Afrika zu den neuen Kolonien deportiert und Bimbia war einer der Ausgangspunkte in Kamerun. Zwischen 1776 und 1838 wurden ungefähr 2.393 Menschen, davon 42% Kinder, von Bimbia Richtung North Carolina, Brasilien, Guyana und Jamaika deportiert. Die Geschichte sagt, dass nur 2.078 davon ihre Destinationen erreichten. Auf Bimbia ist eine Kanone zu finden, die Richtung Nicholls Insel zeigt. Das Ziel war nicht nur zu verhindern, dass unerwünschte Schiffe andocken, sondern auch, dass die auf dieser Insel gehaltenen Sklaven nicht entkommen.

Andere touristische Attraktionen

Monument Alfred Saker

Neben Limbe bietet die südwestliche Region mehrere touristische Attraktionen wie Bakingili, ein wunderschönes Seebad oder auch Idenau an der Grenze zu Nigeria, ein kleiner regionaler Hafen mit schönen Stränden umgeben von Kanus. Unsere Guides werden Ihnen diese schöne Region mit ihren interessanten Sehenswürdigkeiten zeigen.

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